Mindener Museum

Mindener Museum - Über das Museum

Sie sind in Mindens schmucken "Wohnzimmer" angekommen. Vor Ihnen liegt die Museumszeile. Mindens Geschichte als besonderer Pluspunkt der Stadt ist Ihnen an einigen Stationen des Rundgangs sicherlich bereits aufgefallen. Im Mindener Museum können Sie zahlreiche Epochen der Stadtgeschichte entdecken und mitunter hautnah erleben.

Auf dem vorher unbebauten Gartenland des Martinistifts wurde seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts eine Reihe von Bürgerhäusern errichtet, die im Wesentlichen unverändert sind. Lediglich das Haus Ritterstraße 27, das der für die Reformation in Minden bedeutende Pastor an St. Martini Hermann Huddaeus 1579 bauen ließ, musste 1959 durch einen Neubau in angepasster Gestaltung ersetzt werden.

Die Dielenhäuser mit ihren Stubeneinbauten, die mit charakteristischer Weserrenaissancebauzier als Ausluchten (Utluchten) ausgebaut und mit Torbögen sowie Fenstergewänden versehen sind, vermitteln das Bild einer typischen Häuserzeile der Zeit nach 1600.

Aus diesem Grund bietet die obere Altstadt einen einzigartigen Schauplatz für historische Inszenierungen im Rahmen von verschiedenen Reenactment-Veranstaltungen. Minden als historische Bühne - ein weiterer einmaliger Pluspunkt Mindens.

Im Jahre 1922 wurde das Mindener Museum im Haus Ritterstraße 23 gegründet und im Laufe der Jahre durch Zukauf der Nachbarhäuser erweitert. Nach der weltweiten Finanzkrise in den Jahren 2008/2009 konnte die Museumszeile mit Fördermitteln des Bundes zur Ankurbelung der Wirtschaft umfangreich saniert werden. Außerdem wurde die Ausstellung des Museums komplett neu konzipiert.

Gleich gegenüber der Museumszeile liegt das "Puppen-Museum-Café". Die privaten Inhaber laden zu Kaffee und Kuchen ein.Nebenbei können Sie die umfassende und liebevoll gestaltete Puppenausstellung bestaunen.